Förderverein Bauakademie
Veranstaltungen/Informationen (Abschnitte A und B)
frühere Veranstaltungen (Abschnitte C und D)

Terrakotta Portal rechtes Portal der Bauakademie
Baumeister mit Zollstock und Genius
(Quelle: Paul Ortwin Rave, Genius der Baukunst, Verlag Geb. Mann, 1939)

Mitgliedschaft    Aktuelles


 

FÖRDERVEREIN BAUAKADEMIE

FÖRDERVEREIN FÜR DIE SCHINKELSCHE BAUAKADEMIE e.V

Kommunikationsdaten:
Glienicker Straße 36, D-14109 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 / 805 54 63; Fax:+49 (0) 30 / 80 60 21 74
e-mail: foerderverein-bauakademie@itskom.net;
Internet: http://www.foerderverein-bauakademie.de

Bankverbindung: Deutsche Bank AG, Berlin, Konto-Nr.: 124912700,
Bankleitzahl:
100 700 00
BIC: DEUTDEBB, IBAN: DE09100700000124 912700

Sonderkonto für die Stein- und Terrakotta-Adoption:
124912701 Deutsche Bank (BLZ 100 700 00)
BIC: DEUTDEBB, IBAN: DE09100700000124 912701

Ehrenmitglieder: Prof. Dr. Winfried Baer, Dipl.-Ing. Horst Draheim;
für seine Verdienste um die Musterfassade der Bauakademie wurde Herr Draheim mit dem Bundesverdienstkreuz  ausgezeichnet.

Beitrittsformular für Mitgliedschaft


1.)

Aktivitäten des Fördervereins Bauakademie

1.1

Der Förderverein Bauakademie engagiert sich seit 1994

  •  

für den Wiederaufbau des Gebäudes der Bauakademie in originalgetreuer Rekon­struktion der historischen Fassaden bei Einbeziehung der Musterfassade sowie des Bodendenkmals der ehemaligen Fundamente,

  •  

für einen sich an der Nutzung durch ein Internationales Innovations-, Ausste­llungs- und Veranstaltungszentrum orientierenden Innenausbau bei Berücksich­tigung der früheren Proportionen und Raster, damit die Bauakademie zumindest äußerlich wieder so entsteht, wie sie bis zur Zerstörung bestand,

  •  

und für die Nutzung durch die wieder zu begründende Institution Bauakademie als international ausgerichteten Ort der Wissensvermittlung in den interdiszipli­nären Gebieten des Bauens sowie durch weitere Kultur- und Wissenschafts­einrichtungen.

1.2

Auszug aus der Vereinssatzung
Der Förderverein Bauakademie betrachtet den Wiederaufbau der Bauakademie als Aufgabe von nationaler Bedeutung. Zugleich sieht es der Verein als sein erklärtes Anliegen an, damit auch dem Stadtraum zukünftiger Generationen ein kultur- und architekturhistorisch wie auch gesellschaftspolitisch wichtiges Bauwerk einschließlich der Institution zurückzugeben.
Angesichts der Bedeutung, welche die Schinkelsche Bauakademie

  • als Bau- und Kulturdenkmal,
  • als Inkunabel des seriellen Baus weltweit,
  • als Eckstein der Kupfergrabenlandschaft,
  • als städtebaulich komplementärer Bau zum Schloss, zum alten Museum, zum Zeughaus,
  • als ein Hauptwerk Karl Friedrich Schinkels,
  • als Dokument des hohen Standes der organisierten industriellen Entwicklung (Gewerbeförderung)

hat, soll die Bevölkerung durch den Verein

  • über die Schlüsselposition der Schinkelschen Bauakademie im städtebaulichen Zusammenhang der Kupfergrabenlandschaft informiert,
  • über die Baugeschichte des zentralen Berliner Stadtraums unterrichtet,
  • in den Meinungsbildungsprozess der Neubebauung dieses Raums und der späteren Nutzung der Bauakademie einbezogen werden.

1.3

Arbeitsgemeinschaften und Symposien

 

Der Förderverein Bauakademie bildet 1999 nach Gesprächen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie mit der Senatsverwal­tung für Bauen, Wohnen und Verkehr mit Vertretern von Banken, Finanzierungs- und Management-Gesellschaften, interessierten möglichen Nutzern sowie zunächst auch mit Mitgliedern des Bildungsvereins Bautechnik (Bauherr der Musterfassade) die Arbeitsgemeinschaft Nutzung und Finanzierung der wieder zu errichtenden Bauakademie zur Klärung und Planung von Nutzung und Finanzierung des Wieder­aufbaues der Bauakademie. Zwischenergebnisse wurden seit 2000 veröffentlicht (u.a. im Exposé, im Internet) und im Jahr 2001 auf der Internationalen Immobi­lienausstellung in Cannes vorgestellt (siehe Position „Rekonstruktion und Nutzung“: Originale Rekonstruktion der Fassade bei einem sich an der Nutzung orientieren Innenausbau, der die historischen Raster und Proportionen aufnimmt, und Nutzung als internationales architekturbezogenes Innovations-, Ausstellung-, Konferenz- und Veranstaltungszentrum im Rahmen der wieder zu begründenden Institution Bauakademie).

 

 


Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft „Nutzung und Finanzierung“ ermittelten zwei namhafte Architekten- und Bauingenieurgesellschaften Baukosten in Höhe von rd. 45 Mio. Euro. Diese Größenordnung wurde in einer Masterarbeit, die an der Tech­nischen Universität Berlin von Frau Dipl.-Ing. Anke Horstmann und Herrn Dipl.-Ing. Ralf Hollang  erstellt wurde, bestätigt. Die Masterarbeit ist übrigens mit einem Preis für Stadtentwicklung ausgezeichnet worden.

Ab 2007 führte der Förderverein Bauakademie Symposien mit Vertretern Berliner Universitäten, Hochschulen und Verbänden des Bauens zum Wiederaufbau und zur Nutzung der Bauakademie durch und erarbeitete in den Jahren 2008 und 2009 Stiftungssatzungen für die Finanzierung der Kosten des Wiederaufbaus der Bau­akademie sowie für die Mitfinanzierung der späteren Betriebskosten. Die Umsetzung musste wegen eines Ausschreibungsverfahrens des Berliner Liegenschaftsfonds zur Wiedererrichtung der Bauakademie, das allerdings Anfang 2010 eingestellt worden ist (siehe unten, Punkt 2), zunächst ausgesetzt werden. Ein weiteres Symposion zur Besetzung der Gremien und der Akquisition der Grün­dungskapitalien sowie der Zustiftungsmittel ist vorgesehen. 

1.4

Stiftungssatzungen

Die Satzung der unselbständigen „Errichtungsstiftung Bauakademie“ besteht aus  zwei Teilen. Der erste Teil ist als Verbrauchsstiftung konzipiert. Dieser Teil soll zunächst mit einem Gründungskapital von 100.000,00 Euro ausgestattet werden. Durch Zustiftungen soll das Stiftungsvermögen auf bis zu rd. 45 Mio. Euro aufge­stockt werden, sofern der Aufbau des Gebäudes der Bauakademie ausschließlich aus Stiftungsmitteln dargestellt werden soll. Im 2. Teil werden die späteren Betriebs­kosten der Institution „Neue Bauakademie“ behandelt. Die Wandlung in die Satzung einer rechtsfähigen Verwaltungsstiftung (Kapitalstiftung) ist vollzogen worden. Für die Verwaltungsstiftung „Neue Bauakademie“, aus deren Erträgen später die Betriebskosten mitfinanziert werden sollen, sind weitere Zustiftungsmittel in Höhe von bis  rd. 40 Mio. Euro erforderlich. Die zuständigen Behörden haben die Satzungen zustimmend geprüft.

 


Auszug aus der Errichtungsstiftung Bauakademie mit den Teilen 1 – Errichtung – und Teil 2 – Betrieb, jetzt gesonderte „Stiftung Neue Bauakademie“ – (bitte anklicken).

Exposé

1.5

Projekte (auch Dritter), Veranstaltungen und Veröffentlichungen

1.5.1

1995: Große Podiumsdiskussion zum Wiederaufbau der Bauakademie in der Humboldt-Universität, Moderation Frank Augustin, 1996 im Druck erschienen.

1.5.2

1997: Veröffentlichung von wissenschaftlichen Aufsätzen zur Bauakademie, herausgegeben von Frank Augustin (Publikationen zur Bauakademie).

1.5.3

1998: Veröffentlichung des Katalog zur Ausstellung Mythos Bauakademie, herausgegeben von Doris Fouquet-Plümacher.

1.5.4

Ab 1998: Durchführung der „Ausstellung en miniature“ in verschiedenen Fassungen.

1.5.4.1

1998:

Im Rahmen der Hauptstadtaustellung im Ausstellungszentrum des Bundesministeriums für Bau- und Wohnungswesen im Gebäude des ehem. Staatsrats (Schlossplatz 1, Berlin- Mitte),

1.5.4.2

Juni 1999 bis
Mai 2003:

Berliner Ausstellungszentrum des Ministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Behrenstraße 39, 10117 Berlin,

1.5.4.3

September bis Oktober 2003:

Schaufensterausstellung in einem Geschäftslokal im Hause der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Niederlassung Berlin, Französische Straße (Gendarmenmarkt),

1.5.4.4

September 2004 bis Mai 2006:

Eingangsbereich des Palazzo Farnese, Schützenstraße 8, 10117 Berlin-Mitte,

1.5.4.5

13.06. bis 22.07.2005:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstraße 42, 10117 Berlin,

1.5.4.6

12.03.2006 bis 02.06.2006:

Sakristei der Schinkel-Kirche in Neuhardenberg,

1.5.4.7

04.09. bis 15.11.2008:

Foyer der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Str. 32 - 34, 10178 Berlin.

1.5.4.8

September bis Oktober 2009

Beteiligung an einer Schinkel-Ausstellung im Quartier 205 (am Gendarmenmarkt) mit dem Architekturmodell der Bauakademie und Informationstafeln.

 
Es ist beabsichtigt, weitere Fassungen an geeigneten Stellen zu zeigen (vgl. laufende Veranstaltungen)

1.6

1999 / 2001: Der Bildungsverein Bautechnik rekonstruiert die Nord-Ost-Ecke der Bauakademie am Kupfergraben. Das  Projekt Musterfassade von Dipl.-Ing. Horst Draheim war ursprünglich Teil der vom Förderverein geplanten Ausstellung Mythos Bauakademie. Die Terrakotten wurden nach der Fertigstellung im Herbst 2001 angebracht. Der Förderverein Bauakademie akquirierte für das Projekt Spenden.

1.7

2006 2009: „Das Digitale Modell von den Fassaden der Bauakademie / Stein- und Terrakotta-Adoption

 

Im Rahmen einer jahresübergreifenden Seminararbeit an der Technischen Univer­sität Berlin wurden die Fassaden der Bauakademie nach diversen Vorlagen virtuell „nachgebaut“ und mit Fotos von in verschiedenen Museen ausgestellten oder lagern­den Reliefplatten aus den Fensterbänken der Bauakademie, von den Portalen und weiteren Spolien vervollständigt. Ziel ist es, den hohen Anteil noch vorhandener und daher auch reproduzierbarer Formsteine und Reliefs der Fassaden der Schinkelschen Bauakademie hinsichtlich deren Denkmaleigenschaft zu dokumentieren. Die Internetausgabe der gesonderten Broschüre „das Digitale Modell der  Fassaden der Schinkelschen Bauakdemie“ können Sie aufrufen – bitte anklicken –.

Weitere Einzelheiten siehe besondere Seite „das Digitale Modell“ – bitte anklicken –.
Im Rahmen der Stein- und Terrakotta-Adoption werden Spenden für den original­getreuen Wiederaufbau der Fassade der Bauakademie gesammelt. Es kann für verschiedene symbolische Formsteine (Rosetten-, Normal-, Gesims- und Relief­steine), Ornamentplatten und Terrakottareliefs zum Preis zwischen Euro 25,00 und Euro 15.000,00 gespendet werden. Später können die Namen der Spender be­stimmter Reliefplatten in dem „Digitalen Modell“ (gegebenenfalls auch in der wieder aufgebauten Bauakademie) entsprechend hinterlegt bzw. angegeben werden. Nähere Einzelheiten sind in der gesonderten Broschüre Stein- und Terrakotta-Adoption enthalten (bitte anklicken).

2.)

Angebot zum Wiederaufbau der Bauakademie und Bieterverfahren des Berliner Liegenschaftsfonds und weitere Vorgehensweise

 

In die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie war im Frühjahr 2008 durch das Angebot des Berliner Unternehmers Hans Wall, dem Land Berlin für den Wiederaufbau der Bauakademie einen Betrag von bis zu 20 Mio. Euro zu spenden, Bewegung gekommen. Dieses Angebot wurde jedoch auf Grund der späteren Bauakademieausschreibung der Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG von Ende September 2008 zunächst nicht weiter verfolgt. Ziel der EU-weiten Ausschrei­bung war der Verkauf des Bauakademiegrundstücks verbunden mit den Bedingun­gen, dass der Investor die Bauakademie nach dem historischen Vorbild wieder errichtet, und dass in dem Gebäude auf ca. 75 vH der Fläche eine Stiftung die ebenfalls noch zu gründende Akademie für Architektur und Städtebau betreiben kann. Anfang Februar 2010 ist das Vergabeverfahren eingestellt worden, da kein Angebot vorlag, das den Ausschreibungsbedingungen entsprach. Der Bieter hatte die voraussichtlichen Baukosten für eine einfache Version (u.a. kein Keller, das EG und das 3. OG waren innen lediglich als Rohbau vorgesehen) auf 15 Mio. Euro begrenzt. Die Öffentliche Hand sollte bei Überschreiten dieser Summe das Risiko über­nehmen, das  einen Betrag bis zur doppelten Höhe erreichen kann, Der Senat lehnte dies ab; er ist aber an einer Lösung interessiert.

Wenn auch das Bieterverfahren des Liegenschaftsfonds eingestellt worden ist, so liegen hierin dennoch - auch auf Basis überwiegend privat finanzierter Lösungen -Chancen, die hinsichtlich der Errichtung der Bauakademie und des späteren Betriebs ergriffen werden sollten. Insofern hat der Förderverein dem Berliner Senat vorge­schlagen, seine Haltung zu modifizieren  und in das künftige Planungsverfahren die aktiven Bauakademie-Vereine sowie Universitäten / Hochschulen und Verbände einzubeziehen.