Ausstellungen und Vortragsreihen


Mittwochs und sonnabends Handzeichnen für Bauschüler"
Dr. Reinhart Strecke, Geheimes Staatsarchiv
Mit genauem Blick
Dr. Sabine Harik, Staatsbibliothek zu Berlin
Papierarchitektur
Dr. Matthias Schirren, Stiftung Archiv der Akademie der Künste
Vom Historismus zur Moderne
Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer, Technische Universität Berlin
Aus dem Archeion ins Archiv: Einige Wegbeschreibungen
Andreas Matschenz, Landesarchiv
Nachlaßteile Jean de Bodt in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Prof. Dr. Laurenz Demps, Humboldt-Universität zu Berlin
Die Hochbauabteilung des Verkehrs- und Baumuseums in Berlin
Dr. Liselotte Kugler, Deutsches Technikmuseum Berlin
Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung
Alexander Obeth, Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner
Erinnerungen an das Bauen zwischen Spree und Havel
Andreas Teltow, Stiftung Stadtmuseum Berlin
Gibt es einer Bauhaus-Architektur ?
Dr. Peter Hahn, Bauhaus-Archiv
Der zeichnende Architekt
Prof. Dr. Bernd Evers, Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Modell Berlin
Dr. Eva-Maria Amberger, Berlinische Galerie
Plankammer und graphische Sammlungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Adelhaeid Schendel, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg


Ausstellung Mythos Bauakademie

„DIE SCHINKELSCHE BAUAKADEMIE - IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE MITTE BERLINS - Eine Dokumentation"

Mit der ursprünglichen Ausstellung Mythos Bauakademie wollte der Förderverein Bauakademie Aufklärungsarbeit über die Schinkelsche Bauakademie und über das "Wie und für wen” des geplanten Wiederaufbaus leisten. Er will die zentrale Bedeutung des Bauwerks für die Stadtmitte Berlins und seine herausragende architekturhistorische Stellung in das Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit rücken. Die Bevölkerung soll in den Meinungsbildungsprozeß zu einem Wiederaufbau einbezogen werden. Die Ausstellung konnte aus unterschiedlichen Gründen nicht gezeigt werden (siehe frühere Veranstaltungen und Vortragsreihen). In veränderter Form wurde sie bei identischer Themenstellung als Ausstellung en miniature bislang innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren an unterschiedlichen Stellen gezeigt.

Die Abteilungen der ehemals geplanten Ausstellung:

I: Die Geschichte der Institution Bauakademie.
Allgemeine Bauschule; Oberbaudeputation; Beuth und Schinkel; Gewerbeförderung in Preußen und frühindustrielle Architektur.

II. Der Bau.
Entstehungsgeschichte bis 1836; bautechnische und tektonische Aspekte; architekturgeschichtliche Bedeutung.

III. Städtebau und Kupfergrabenlandschaft.

Grundstücksgeschichte des Friedrichswerder; Kupfergraben als Grundelement der Stadtlandschaft; städtebaulich komplementärer Bau zu Stadtschloß, Zeughaus, Altem Museum.

IV. Fassade und Bekleidung.
Ikonographie der Bauplastik; technische Problematik der Rekonstruktion; Bauplastik, figürlich-plastisches Programm; der normale Bekleidungsstein.

V. Nutzungs- und Rezeptionsgeschichte.
Die Bauakademie nach 1836; Umbau nach Plänen von Richard Lucae (1874/75); institutionelle Geschichte.

VI. Zerstörung der Bauakademie/Rekonstruktionspläne.
Zerstörung im 2. Weltkrieg; Pläne und Beginn des Wiederaufbaus; Abriß 1961/62, Proteste gegen den Abriß.
Archäologisches Fenster: Blick in die laufenden Ausgrabungen: Pfeilerfundamente, Spolien der Bauplastik, der Formsteine, der glasierten Ziegel.

VII. Entwürfe/Voten zum Wiederaufbau.

Konzepte zum Wiederaufbau der Bauakademie; Nutzungskonzept der rekonstruierten Bauakademie; Alternativprojekte; Spreeinselwettbewerb; Wettbewerb des Zeitmagazins.

Der Förderverein Bauakademie plante diese Ausstellung in der Installation einer temporären Ausstellungshalle am originalen Platz, welche die äußere Kubatur der Bauakademie wiederholen, das Bild der Fassade in wahrer Größe darstellen und eine Vorstellung der einstigen städtebaulichen Situation geben sollte. Ein Teil der Fassade sollte als 'Musterfassade' mit Vollziegeln aufgemauert und in die Außenwandfluchten des Simulationsgerüstes integriert werden. Die Musterfassade wurde im Herbst 2001 fertiggestellt und im Rahmen einer Veranstaltung des Bildungsvereins Bautechnik dem Senat von Berlin zur Verfügung gestellt. Während das Simulationsgerüst eher städtebaulich wirksam sein würde, vermag die Musterfassade bauliche Qualitäten wie etwa den Materialcharakter, die Farbe und die Bauplastik anschaulich zu machen.

Projekt der Simulation und der Ausstellung: Frank Augustin.

Über das Ausstellungsprojekt informiert die Broschüre: Mythos Bauakademie. Das Ausstellungsprojekt. 2. veränderte Aufl. Berlin 1997/98. 28 Seiten. Beim Verein gegen Porto erhältlich. Die erste Auflage von 1996 ist vergriffen.


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