Förderverein
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1. |
Informationen zu den Zielen des Fördervereins für die Schinkelsche Bauakademie (Förderverein Bauakademie). |
2. |
Daten zur Bauakademie. |
3. |
Statement zur Wiederbegründung der Institution Bauakademie (Wissensvermittlung und Wissensaustausch in den interdisziplinär ausgerichteten Kompetenzen des Planens, Bauens und Betreibens von baulichen Anlagen / Internationales Zentrum für die verantwortungsbewusste Gestaltung von Lebensräumen). |
4. |
Schinkelbauten in Berlin-Mitte im Wandel der Zeit (Lithografien und Fotos). |
5. |
Ein Wiederaufbauentwurf, der jedoch im Inneren nur in anderer Form bei Berücksichtigung der ehemaligen Raster und Proportionen umgesetzt werden könnte (die Fassaden sollen in jedem Falle der historischen Vorgabe entsprechen, da diese bis zum Abriss nicht verändert worden sind). |
6. |
Fotos von Gebäuden im Berliner Zentrum, die überwiegend nach 1990 gebaut wurden. |
7. |
Das „Digitale Modell von den Fassaden der Bauakademie“ (vgl. auch Positionen das „Digitale Modell“ von den Fassaden der Bauakademie / Stein- und Terrakotta-Adoption (unten) und Seite „Rekonstruktion und Nutzung“. |
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Abschnitt A)
Veranstaltungen
Veranstaltungen des Fördervereins/ Bauakademie-Journal / Digitales
Modell / Stein- und Terrakotta-Adoption
voraussichtlich im 1. Halbjahr 2010:
Symposion zu der Errichtungsstiftung Bauakademie und zur Betriebsstiftung (Kapitalstiftung) Neue Bauakademie
Das ursprünglich für den 17. September 2008 vorgesehene Folgesymposion mit Vertretern Berliner Universitäten, Fachhochschulen und Verbänden des Baubereichs bezüglich des Wiederaufbaus und der künftigen Nutzung des Gebäudes der Bauakademie wurde auf Grund der Vermarktungsaktivitäten des Bauakademiegrundstücks durch den Liegenschaftsfonds Berlin mit den Verpflichtungen für den Erwerber, das Gebäude der Bauakademie in historischer Form wieder zu errichten und überwiegend von einer Stiftung zwecks Betriebs einer Akademie für Architektur und Städtebau nutzen zu lassen, in Abhängigkeit des Ergebnisses voraussichtlich auf einen Termin im 1. Halbjahr 2010 verlegt. (siehe auch Information zum Wiederaufbau der Bauakademie und Abschnitt C 17. Oktober 2008)
Ausstellungszeitung / Bauakademie-Journal / Bauakademie Magazine
Die bisherige Ausstellungszeitung, die zu den Ausstellungen en miniature
jeweils neu herausgegeben wurde und ein Abbild der Informationsfolien
im üblichen Zeitungsformat ist, wurde durch das Bauakademie-Journal
ersetzt.
Die Ausgabe enthält neben Ausführungen zur Historie der der
Bauakademie und deren Institution auch Ausführungen über die
Aktivitäten des Fördervereins, zur Arbeitsgemeinschaft Neue
Bauakademie, zum „Digitalen Modell der Fassaden der Bauakademie“
(s.u.), zu den im Jahr 2007 durchgeführten Symposien und Voten.
Das Journal erscheint mehrmals jährlich zu aktuellen Anlässen
sowohl als Printfassung, die über die Geschäftsstelle des Fördervereins
angefordert werden kann, als auch in Form einer e-Ausgabe. Nach Bedarf
erscheint auch eine englischsprachige Fassung (Bauakademie Magazine).
Das Digitale Modell von den Fassaden der Bauakademie / Stein- und
Terrakotta-Adoption
Im Rahmen einer jahresübergreifenden Seminararbeit an der Technischen
Universität Berlin wurden die Fassaden der Bauakademie nach diversen
Vorlagen virtuell „nachgebaut“ und mit Fotos von in verschiedenen
Museen ausgestellten oder lagernden Reliefplatten aus den Fensterbänken
der Bauakademie, von den Portalen und weiteren Spolien vervollständigt.
Ziel ist es, den hohen Anteil noch vorhandener und daher auch reproduzierbarer
Formsteine und Reliefs der Fassaden der Schinkelschen Bauakademie hinsichtlich
deren Denkmaleigenschaft zu dokumentieren. Die Internetausgabe der gesonderten Broschüre „das Digitale Modell der Fassaden der Schinkelschen Bauakdemie“ können Sie aufrufen
– bitte anklicken –
Weitere Einzelheiten siehe besondere Seite „das Digitale Modell“
Im Rahmen der Stein- und Terrakotta-Adoption werden Spenden für den originalgetreuen Wiederaufbau der Fassade der Bauakademie gesammelt. Es kann für verschiedene symbolische Formsteine (Rosetten-, Normal-, Gesims- und Reliefsteine), Ornamentplatten und Terrakottareliefs zum Preis zwischen Euro 25,00 und Euro 15.000,00 gespendet werden. Später können die Namen der Spender bestimmter Reliefplatten in dem „Digitalen Modell“ (gegebenenfalls auch in der wieder aufgebauten Bauakademie) entsprechend hinterlegt bzw. angegeben werden. Nähere Einzelheiten sind in der gesonderten Broschüre Stein- und Terrakotta-Adoption enthalten (bitte anklicken).
Arbeitsgemeinschaften
Der Förderverein Bauakademie leitet die Arbeitsgemeinschaft Nutzung
und Finanzierung / Neue Bauakademie, in der konkrete Pläne für
den Wiederaufbau und für die Nutzung der Bauakademie erarbeitet werden.
Der Verein tritt für den Wiederaufbau des Gebäudes der Bauakademie
in originalgetreuer Rekonstruktion der historischen Fassade und für
einen sich an der Nutzung durch ein Veranstaltungs-, Ausstellungs-, Konferenz-
und Innovationszentrum orientierenden Innenausbau ein sowie für die
Nutzung durch die neu zu begründende Institution Bauakademie als
international ausgerichtetem Ort der Wissensvermittlung in den interdisziplinären
Gebieten des Bauens sowie durch weitere Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.
In der Arge wirken Vertreter von Berliner Universitäten, Fachhochschulen,
einer Wirtschaftsprüfungs- / Steuerberatungsgesellschaft, Banken
und des Vereins Agenda/4 mit. Sie veröffentlicht die Arbeitsergebnisse,
z.B. auf der Internationalen Immobilienausstellung (Mipim) in Cannes (2001),
in den Ausstellungen en miniature, im Exposé (vgl. auch Position
„Rekonstruktion und Nutzung“) und im Internet.
Die Arbeitsgemeinschaft führte im Jahr 2007 mit Vertretern der Berliner Universitäten, Fachhochschulen, Architekten-, Ingenieur- und Bauverbände Symposien über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der wieder zu begründenden Institution Bauakademie als international ausgerichtetem Ort der Wissensvermittlung und des Wissensaustauschs in den interdisziplinären Gebieten des Planens, Bauens und Betreibens von Bauwerken durch. Die Vorstellungen stießen auf ein großes Interesse und wirkten initiativ.
Neben der Arge Nutzung und Finanzierung arbeiten der Förderverein
und der Verein „bauakademie e.V.“ in der Arbeitsgemeinschaft
Schinkelsche Bauakademie zusammen, um gemeinsam konkrete Projekte zu initiieren
und umzusetzen. Dabei lassen sich beide Vereine von folgenden Möglichkeiten
in der inhaltlichen Ausgestaltung leiten, die mittels geeigneter Präsentationsformen
umgesetzt werden sollen.
Als Ergebnis der Symposien wurde die Errichtungsstiftung Bauakademie begründet (bitte anklicken Auszug)
Abschnitt B)
Veranstaltungen anderer Vereine
Förderverein Bärwinkel e.V.
Der Förderverein Bärwinkel zeigt im renovierten Molkenhaus
in Bärwinkel bei Neuhardenberg eine Ausstellung zur Geschichte des
Vorwerks und zum Frühwerk
Schinkels bis zu dessen großen Bildungsreise in den Jahren 1803/04.
(www.foerderverein-baerwinkel.de).
Die Ausstellung „der frühe Schinkel“ ist vom 10.04. bis 08.11.09 geöffnet, und zwar Fr.15-18, Sa./So.10-18 h. Im Winter ist die Ausstellung geschlossen.
Projekt „Schaufassade des Vereins Internationale Bauakademie Berlin
e.V.“
Ab Mitte August 2004 wirbt der Verein Internationale Bauakademie Berlin
e.V. (IBB) mit seinem Projekt „Schaufassade“, einer Gerüstkonstruktion
in Originalgröße des ehemaligen Gebäudes der Bauakademie
mit bedruckten Planen von den Fassaden für den Wiederaufbau der Bauakademie.
In die Schaufassade ist die Musterfassade integriert. Innerhalb der Schaufassade
wurde ein etwa 200 qm großer Raum nach dem Vorbild eines Raumes
im früheren 1. Obergeschoß einschließlich eines Vorraums
geschaffen. Der Raum kann für Veranstaltungen genutzt werden.
Monatliche Treffen in Neuruppin
Die Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft
in Neuruppin veranstaltet öffentliche monatliche Treffen, die
als ‘Stammtische’ bzw. ‘Neuruppiner Architektur-Gespräche’
angekündigt werden, und die vor allem für die Praxis der Bauleute,
Architekten, Denkmalpfleger und Stadtplaner von Interesse sind. In Berlin
wird i.d.R. monatlich der Schinkel-Treffs durchgeführt. Gäste
sind willkommen.
Adresse: Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft
Predigerwitwenhaus, Fischbänkenstr. 8, 16816 Neuruppin
Tel. 03391/650062; Fax 03391/4580628
www.schinkel-gesellschaft.de
Monatlich wird auch ein Schinkel-Treff in Berlin durchgeführt.
Die entsprechenden Termine entnehmen Sie bitte der Homepage
der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft.
1. September – 31. Oktober 2009. Schinkel-Ausstellung im Quartier 205
Im Foyer des Quartiers 205 (Friedrichstraße / Taubenstraße / Charlottenstraße / Mohrenstraße) fand eine Ausstellung über das Werk von Karl-Friedrich-Schinkel statt. Der Förderverein war mit Informationsfolien und dem Architekturmodell der Bauakademie vertreten.
5. September – 15. November 2008: Ausstellung en miniature
Die Ausstellung en miniature wurde in erweiterter Fassung vom 5. September bis
15. November 2008 im Foyer der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB),
Breite Straße 30 – 34, 10785 Berlin-Mitte, gezeigt. Am 4. September fand um 19 Uhr eine Vernissage statt.
Gezeigt wurden:
2. Oktober 2008: Konzert- und Vortragsveranstaltung in der Mendelsohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin, anlässlich des 500. Geburtstags von Andrea Palladio.
Jeweiliges Programm
- Einleitende Worte:Wolfgang Schoele (Vorsitzender des Fördervereins)
- Erläuterungen zur Meydenbauerschen Messbildanstalt, die von 1885
bis 1932 in der Bauakademie untergebracht war: Prof. Dr.-Ing.
Jörg Albertz (Technische Universität Berlin)
- Vorstellung des Projekts
David Bornemann (Technische Universität Berlin),
Thomas Rox (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität,
Bonn):
Details siehe gesondert Seite – bitte anklicken -
19. bis 23. Februar 2008: Messe Build-IT
Auf der Fachmesse „Build-IT“, die in der Zeit vom 19. bis
23. Februar 2008 in den Messehallen am Funkturm stattfand, war der Förderverein
in der Halle 10.2 mit einem Informationsstand vertreten.
Das Messemagazin enthält ein Interview zur Bauakademie und den Aktivitäten des Fördervereins http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/MesseBerlin/htdocs/www.build-it-berlin.de/pdf/MesseMagazin-2008-2.pdf
14. Februar /17. Oktober 2007:
Symposion zur Wiederbegründung der Institution Bauakademie
Die Arbeitsgemeinschaft Nutzung und Finanzierung / Neue Bauakademie führte
im Februar und Oktober 2007 mit Vertretern der Berliner Universitäten,
Hochschulen sowie Architekten-, Ingenieur- und Bauverbände Symposien
über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der wieder zu begründenden
Institution Bauakademie als international ausgerichtetem Ort der Wissensvermittlung
und des Wissensaustauschs in den interdisziplinären Gebieten des
Planens, Bauens und Betreibens von Bauwerken durch.
Die Vorstellungen stießen auf ein großes Interesse und wirkten
initiativ (Bericht vgl. Position: Rekonstruktion und Nutzung). Die Satzung Errichtungsstiftung Bauakademie“ für die Finanzierung des Wiederaufbaus des Gebäudes und zur späteren Mitfinanzierung der Betriebskosten wurde von den zuständigen Stellen genehmigt.
(Auszug aus der Stiftungssatzung: bitte anklicken.)
Die Durchführung weiterer Symposien ist vorgesehen.
6.
Oktober 2006: Konzert und Vortrag
6. Oktober 2006: Benefizveranstaltung zu Gunsten des Wiederaufbaus
der Bauakademie (Konzert und Vortrag) im Krönungskutschensaal der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin (Schlossplatz
7, 10178 Berlin). Es spielte das zum Schinkel-Orchester erweiterte Reuter-Quartett
Werke von Gluck, Haydn, Mozart und Bartók. Den Vortrag (Schinkels
Wagemut und Glück) hielt Herr Dr. Heinz Schönemann (Schlösserdirektor
Sanssouci i.R.).
2004 -2006: Ausstellungen en miniature
· ab 12. März 2006 bis 2. Juni 2006:
in der Sakristei der Schinkel-Kirche in Neuhardenberg,
· ab September 2004 bis 23. Mai 2006:
im Eingangsbereich des Palazzo Farnese, Schützenstraße
8, 10117 Berlin-Mitte.
Gezeigt wurden 4 Tafeln mit Informationen und zahlreichen
Abbildungen
Gezeigt wurden 4 Tafeln mit Informationen und zahlreichen Abbildungen
zur Geschichte des Baues
zu
Planungen und Vorschlägen zum Wiederaufbau des Gebäudes und
dessen spätere Nutzung (z.B. Wiedererrichtung der
Institution, die dem Gebäude seinen Namen gab),
zur
Musterfassade, die inzwischen in das Projekt Schaufassade des Vereins
Internationale Bauakademie Berlin e.V., einbezogen wurde,
und
zur
"Zweiten Stein- und Terrakotta-Adoption"
sowie Gipsabdrücke von Terrakotten und ferner in der Schinkel-Kirche
in Neuhardenberg das Architekturmodell der Bauakademie.
14. Juni bis zum 22. Juli 2005
Ausstellung en miniature in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,
Behrenstraße 42, 10117 Berlin.
Eine erweiterte Fassung der Ausstellung en miniature lief im 1. OG der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Behrenstraße 42, 10117
Berlin) in der Zeit vom 14. Juni bis zum 22. Juli 2005. Zu sehen waren:
· 4 Folien wie im Palazzo Farnese bzw. in der Schinkel-Kirche (siehe
oben laufende Veranstaltungen),
· 2 Gipsabgüsse von Terrakotten,
· das Architekturmodell der Bauakademie,
· eine Multimediashow zur Bauakademie sowie anderen Berliner Schinkelbauten
in der Berliner Mitte und zu Bauwerken, die nach 1990 in der
Berliner Mitte errichtet wurden,
· das sogenannte Fragmentenplakat und ein Grundrissplakat,
· eine Veröffentlichung der Welt am Sonntag zur Bauakademie
17.04.2005: Vortrag von Wolfgang Schoele (Förderverein Bauakademie) im ODD-Fellow-Haus der Templer-Loge Berlin e.V., Fontanestr. 12a, Berlin-Grunewald: „Schinkel und die Bedeutung der Bauakademie“.
5. 11. 2004
Konzert- und Vortragsveranstaltung anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins im Kleinen Musiksaal des Palazzo Farnese. Es spielte das zum Schinkel-Ensemble erweiterte Reuter-Quartett. Den Vortrag (Bauakademie – Mittelalterrezeption und Antizipation der Moderne) hielt Herr Prof. Dr. Ernst Badstübner.
21.09.2004: Vortrag von Wolfgang Schoele (Förderverein Bauakademie) im Forum Stadtbild Berlin: „Schinkel und die Bedeutung der Bauakademie“.
November 2003: Vortrag wie am 21.09.2004 in der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft in Neuruppin (14.11.2003) und Berlin (22.11.2003).
05.11.2002: Vortrag wie am 21.09.2002 in der Gesellschaft Historisches Berlin, Unter den Linden 5, Berlin.
1999-2003: Ausstellung en miniature (Mythos Bauakademie)
Die Ausstellung en miniature im Ausstellungszentrum
zur Hauptstadtplanung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen. Die Ausstellung wurde zunächst im Jahr 1998 im Staatsratsgebäude
und danach ab 1999 in mehrfach veränderter und aktualisierter Form
bis Ende Mai 2003 in der Behrenstraße 39 als Ausstellung en miniature
und sodann im September und Oktober 2003 in einem Ladengeschäft der
Kreditanstalt für Wiederaufbau, Niederlassung Berlin, in der Französischen
Straße gegenüber vom Gendarmenmarkt (s.o.) als Schaufensterausstellung
en miniature gezeigt.
1998: Mythos Bauakademie und Ausstellung en miniature des Fördervereins
Die eigentliche Ausstellung Mythos Bauakademie war ursprünglich
in einer Simulation am originalen Platz am Kupfergraben geplant, was sich
1998 jedoch wegen des Erweiterungsbaues des Auswärtigen Amtes (Baustelle)
und auch aus finanziellen Gründen noch nicht realisieren ließ,
da Sponsoringmittel nicht in andere Jahre übertragen werden konnten.
An die Stelle der großen
Ausstellung traten in den nachfolgenden Jahren die „Ausstellungen
en miniature“. Im Staatsratsgebäude waren zu sehen:
Simulation des rechten Portals:
Eine große bedruckte Stoffbahn im Treppenaufgang gab einen ersten
Eindruck der geplanten städtebaulichen Simulation der Bauakademie.
Zwei Fassaden der Bauakademie im Modell; auf der Rückseite waren
die Abteilungen der geplanten Ausstellung, wie sie oben wiedergegeben
sind, kurz vorgestellt.
Große Tafeln mit folgenden Themen:
1. Geschichte der Institution Bauakademie von 1799 bis 1999
2. Geschichte des Baues
3. - 4. Rekonstruktion und Nutzung der Bauakademie
Des weiteren Nachbildungen der Terrakotten, ein Modell der Musterfassade
sowie ein Lebkuchenmodell von Renate Schoele (s.u.). Tisch mit unseren
Veröffentlichungen und Informationsblättern. Die beiden zur
Ausstellung Mythos Bauakademie geplanten Bücher – der Band
mit wissenschaftlichen Aufsätzen sowie der Ausstellungskatalog –
sind erschienen (Publikationen zur Bauakademie).
Musterfassade von Horst Draheim im Modell.
Stadt-Modell von Berlin-Mitte, das Horst Dühring im Rahmen
der benachbarten Ausstellung zum Stadtschloß aufgebaut hatte. Das
Stadtmodell ist zur Zeit zu sehen im Informationszentrum Wiederaufbau
Berliner Schloss Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin.
Vitrine mit den Vereinspublikationen und der Nachbildung einer
der Terrakotten aus dem Bildprogramm der Portale (Mousaios).
Hommage – eine Lebkuchen-Bauakademie mit Marzipan und Zuckerguß,
ein 'süßes' Modell zum Beweis, daß der Wiederaufbau der
Bauakademie mit Witz, Geist und Geschick immer gelingt.
1996 große Ausstellung „Die Schinkelsche Baukademie – Ihre Bedeutung für die Mitte Berlins (Mythos Bauakademie)“ nicht durchgeführt, da das Gelände anders genutzt wurde.
Mit der ursprünglichen Ausstellung Mythos Bauakademie wollte der Förderverein Bauakademie Aufklärungsarbeit über die Schinkelsche Bauakademie und über das "Wie und für wen” des geplanten Wiederaufbaus leisten. Er wollte die zentrale Bedeutung des Bauwerks für die Stadtmitte Berlins und seine herausragende architekturhistorische Stellung in das Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit rücken. Die Bevölkerung sollte in den Meinungsbildungsprozeß zu einem Wiederaufbau einbezogen werden. Die Ausstellung konnte aus unterschiedlichen Gründen nicht gezeigt werden. In veränderter Form wurde sie bei identischer Themenstellung als Ausstellung en miniature bislang innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren an unterschiedlichen Stellen gezeigt.
Die Abteilungen der ehemals geplanten Ausstellung:
I: Die Geschichte der Institution Bauakademie.
Allgemeine Bauschule; Oberbaudeputation; Beuth und Schinkel; Gewerbeförderung in Preußen und frühindustrielle Architektur.
II. Der Bau.
Entstehungsgeschichte bis 1836; bautechnische und tektonische Aspekte; architekturgeschichtliche Bedeutung.
III. Städtebau und Kupfergrabenlandschaft.
Grundstücksgeschichte des Friedrichswerder; Kupfergraben als Grundelement der Stadtlandschaft; städtebaulich komplementärer Bau zu Stadtschloß, Zeughaus, Altem Museum.
IV. Fassade und Bekleidung.
Ikonographie der Bauplastik; technische Problematik der Rekonstruktion; Bauplastik, figürlich-plastisches Programm; der normale Bekleidungsstein.
V. Nutzungs- und Rezeptionsgeschichte.
Die Bauakademie nach 1836; Umbau nach Plänen von Richard Lucae (1874/75); institutionelle Geschichte.
VI. Zerstörung der Bauakademie/Rekonstruktionspläne.
Zerstörung im 2. Weltkrieg; Pläne und Beginn des Wiederaufbaus; Abriß 1961/62, Proteste gegen den Abriß.
Archäologisches Fenster: Blick in die laufenden Ausgrabungen: Pfeilerfundamente, Spolien der Bauplastik, der Formsteine, der glasierten Ziegel.
VII. Entwürfe/Voten zum Wiederaufbau.
Konzepte zum Wiederaufbau der Bauakademie; Nutzungskonzept der rekonstruierten Bauakademie; Alternativprojekte; Spreeinselwettbewerb; Wettbewerb des Zeitmagazins.
Der Förderverein Bauakademie plante diese Ausstellung in der Installation einer temporären Ausstellungshalle am originalen Platz, welche die äußere Kubatur der Bauakademie wiederholen, das Bild der Fassade in wahrer Größe darstellen und eine Vorstellung der einstigen städtebaulichen Situation geben sollte. Ein Teil der Fassade sollte als 'Musterfassade' mit Vollziegeln aufgemauert und in die Außenwandfluchten des Simulationsgerüstes integriert werden. Die Musterfassade wurde im Herbst 2001 fertiggestellt und im Rahmen einer Veranstaltung des Bildungsvereins Bautechnik dem Senat von Berlin zur Verfügung gestellt. Während das Simulationsgerüst eher städtebaulich wirksam sein würde, vermag die Musterfassade bauliche Qualitäten wie etwa den Materialcharakter, die Farbe und die Bauplastik anschaulich zu machen.
Projekt der Simulation und der Ausstellung: Frank Augustin.
Über das Ausstellungsprojekt informiert die Broschüre: Mythos Bauakademie. Das Ausstellungsprojekt. 2. veränderte Aufl. Berlin 1997/98. 28 Seiten. Beim Verein gegen Porto erhältlich. Die erste Auflage von 1996 ist vergriffen.
21. Juli bis 29. September 2002: „Die Hand des Architekten“ Eine Ausstellung des Vereins Internationale Bauakademie Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit den Beteiligten Sammlungen im Alten Museum Berlin.
21. Juli 2002: Vortragsreihe zur Ausstellung „Die Hand des Architekten“
"Mittwochs und sonnabends Handzeichnen für Bauschüler"
Dr. Reinhart Strecke, Geheimes Staatsarchiv
Mit genauem Blick
Dr. Sabine Harik, Staatsbibliothek zu Berlin
Papierarchitektur
Dr. Matthias Schirren, Stiftung Archiv der Akademie der Künste
Vom Historismus zur Moderne
Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer, Technische Universität Berlin
Aus dem Archeion ins Archiv: Einige Wegbeschreibungen
Andreas Matschenz, Landesarchiv
Nachlaßteile Jean de Bodt in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Prof. Dr. Laurenz Demps, Humboldt-Universität zu Berlin
Die Hochbauabteilung des Verkehrs- und Baumuseums in Berlin
Dr. Liselotte Kugler, Deutsches Technikmuseum Berlin
Die Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung
Alexander Obeth, Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner
Erinnerungen an das Bauen zwischen Spree und Havel
Andreas Teltow, Stiftung Stadtmuseum Berlin
Gibt es einer Bauhaus-Architektur ?
Dr. Peter Hahn, Bauhaus-Archiv
Der zeichnende Architekt
Prof. Dr. Bernd Evers, Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
Modell Berlin
Dr. Eva-Maria Amberger, Berlinische Galerie
Plankammer und graphische Sammlungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Adelhaeid Schendel, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
2001:Neuruppin: Die Karl Friedrich Schinkel-Gesellschaft zeigt 2001
im Rahmen des Preußenjahres folgende Ausstellungen:
Am Dienstag, dem 6. November 2001, 19 Uhr, fand in den Räumen
der Gesellschaft Historisches Berlin, Unter den Linden 40, ein Vortrag
von Herrn Karl-Günter Möpert (Bildhauer) zum Thema: